Fischereiaufsicht


BayFig Art. 72
(1) Die bestätigten Fischereiaufseher und die als Fischereivollzugsbeamte im Außendienst eingesetzten Beamten staatlicher Behörden (Fischereiaufseher) haben die Aufgabe, die Einhaltung von Rechtsvorschriften, die den Schutz und die Erhaltung der Fischbestände, die Pflege und Sicherung ihrer Lebensgrundlagen und die Ausübung der Fischerei regeln und deren Übertretung mit Strafe oder mit Geldbuße bedroht ist, zu überwachen und Zuwiderhandlungen gegen diese Rechtsvorschriften festzustellen, zu verhüten, zu unterbinden und bei ihrer Verfolgung mitzuwirken.




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Die Stellung der Fischeraufseher in Bayern soll massiv gestärkt werden.

Der Entwurf des neuen bayerischen Fischereigesetzes sieht vor, dass ein Fischereiaufseher künftig von der Kreisverwaltungsbehörde bestellt wird und während der Ausübung seines Dienstes Angehöriger der bestellenden Kreisverwaltungsbehörde im Außendienst ist, analog zu Naturschutzwächtern (gemäß Art. 49 Abs. 1 Bayerisches Naturschutzgesetz).

Dadurch werden Fischereiaufseher in die Lage versetzt geringfügige Ordnungswidrigkeiten eigenverantwortlich zu erledigen (§§ 56 ff. Gesetz über Ordnungswidrigkeiten) und so auch Verwarngelder bis zu einer Höhe von 55 Euro zu erheben. Quelle: Netzwerk Angeln