Die Donau (Kachletstausee)

Woher kommt ihr Name?

 

  

Die Griechen nannten Sie Istros, die Römer Danubius, was von der Göttin Dunavia"die keusche Braut der Nibelungen" abgeleitet sein dürfte. 


Der von uns bewirtschaftete Teil der Donau ist als Bundeswasserstraße ein Großschifffahrtsweg.

Er umfasst den Bereich von der Staustufe Kachlet, Donau-km 2230.580 bis Donau-km 2233.780, linkes Ufer, Ortslage Nord-Ost-Kante des Sammelweiher am Schöpfwerk Hof.


Leitfisch ist die Brachse, daneben kommen Zährte,Waller, Hecht, Zander, Nerfling, Rotauge, Aal und Schied vor.

Zugewandert sind in den letzten Jahren die Marmorierte Grundel, die KesslerGrundel, die Schwarzmaulgrundel, die Nackthalsgrundel und die "Große Kugelmuschel"Corbicula fluminea.

Mit der Malermuschel, den vereinzelt vorkommenden Teichmuscheln und blasigen Fluschmuscheln sind nach dem Fischereirecht ganzjährige geschonte, der Bundesartenschutz-Verordnung und der "Roten Liste Bayern"unterliegende Arten vorhanden.

An geschützten Pflanzen sind die gelbe Wasserschwertlilie, Blausternchen unddie gelbe Teichrose zu finden.

 

Statistikdaten

Wasserfläche: 80,40ha

Gewässergüteklasse: 2 

Uferlänge: 7,0km

 

Gewässergrenze

Verbindungslinie des rechten Wiederlagers der Gaissa-Brücke zur
nördlichen Ecke des Sammelweihers Hof oberstromig bis zur
Kachletstufe; Gaissa-Mündung - ca. 150m flussaufwärts

 

 


Renaturierungsmaßnahmen

 

2014 Bau von Laichgebieten

 

Anfang des Jahres wurden durch das Wasser und Schiffartsamt im Kachletstau zwei Buhnen aufgeschüttet. Diese dienen zur Laichhilfe unserer Fische. Nach der Fertigstellung wurden die zwei Laichgebiete mit Totholz aufgefüllt.